Versuch einer Zusammenfassung

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    Cassandra

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    Versuch einer Zusammenfassung

    Beitrag von Cassandra am Di Sep 09, 2014 12:22 pm

    Übersicht:

    So, hier kommt nun wie angekündigt mein Versuch einer Zusammenfassung der wesentlichen Punkte.
    Wichtig war mir, nur eine kleine Auswahl an allgemein gültigen Elementen zusammen zu tragen; alle
    weiteren Vorschläge/Ideen sind optional, d. h., sie können nach Bedarf in die jeweiligen Geschichten
    eingefügt werden, müssen es aber nicht.
     
     
    --> Handlung: Gründung, Aufstieg, Blütezeit und Niedergang einer Handelsstadt (Vorschläge zu Stadtnamen)
     
    --> Wichtig: 
              - die Geschichten sollen halbwegs chronologisch die Entwicklung (!) der Stadt zeichnen
              - diese Entwicklung kann sich über hunderte, aber auch über tausend Jahre hinziehen - es soll jedoch keine Entwicklung im Sinne von Steinzeit -> Mittelalter 
                -> Neuzeit -> Raumfahrt sein  
              - keine klassischen Fantasy-Klischees und keine bzw. nur wenige magische Elemente
     
     
    --> Setting: im Stil des europäischen Mittelalters
              - liegt an einem Flussdelta mit einem großen Wald etwas weiter im Landesinneren (z. B. Skizze Nr. 1 / Skizze Nr. 2)
              - ist von Feldern/Weiden umgeben
              - Stadt hat keinen eigenen Herrschaftsanspruch (d. h. sie ist keine Königsstadt mit eigenem Reich)
              - kein König als Stadtoberhaupt, sondern eine Art Bürgermeister o. Ä.
              - mehrere Götter(kulte)
              - es gibt im Winter Schnee
              - Frauen sind den Männern rechtlich etc. untergeordnet
     
     
    --> Zeitstrahl (zur allgemeinen Orientierung):
              - Gründung der Stadt 
    Formorian:
    Wenn es recht ist, würde ich gern die Geschichte von der Gründung des Ortes schreiben. Ich habe mir folgendes gedacht: Zwei Glücksritter bekommen von einem Magier den Auftrag, ihm den Kadaver eines Wesens zu besorgen, dessen spezielles Sekret aus einer Drüse seines Körpers für eine magische Operation nötig ist. Sie besorgen ihm ein solches Wesen, werden fürstlich entlohnt, und kurz danach versucht ein Trupp Meuchelmörder die beiden umzubringen. Sie entkommen, und haben nach der Flucht aus dem Ort eine prächtige Geschäftsidee: sie werden diese Wesen jagen, um den magischen Markt des Reiches mit diesem wunderwirkenden Sekret zu beliefern! Der verrückte Einfall erweist sich für die beiden als Goldgrube, und nebenbei steigt das prächtige Fell der Kreaturen in der High Society des Reiches zum begehrten Statussymbol auf. Eine regelrechte Handelsstation entsteht in der Wildnis, als die beiden beginnen, Jäger, Handwerker, Verwalter und dergleichen einzustellen, und viele von diesen bringen ihre Familien gleich mit.
    Dann macht einer der beiden die Entdeckung, dass die Wesen in der Lage sind, Feuer zu machen und primitive Werkzeuge und Waffen herzustellen. Es handelt sich also um intelligente Geschöpfe auf einer Steinzeitstufe statt wie angenommen um Tiere, und sie sind nach Reichsgesetz schützenswert. Die beiden haben sich also des Völkermords schuldig gemacht, und Nichtwissen wird man ihnen kaum abkaufen. Es kommt zum Streit zwischen den beiden, der schnell zur mörderischen Auseinandersetzung wird, und der reuige der beiden verschwindet spurlos.
    Etliche Jahre später - die Station ist mittlerweile zum florierenden kleinen Ort gewachsen - begegnen sich beide wieder. Der Verschwundene lebt nun bei den Wilden und hat ihnen so einiges beigebracht, der andere sucht ihn mit einer ganzen Schar Söldnern auf und versucht, vom schlechten Gewissen geplagt, ihn wieder in den Ort zurückzuholen und die Partnerschaft zu erneuern, doch dieser lehnt ab; er zieht die wesentlich humanere Gesellschaft der Gejagten vor. Mistrauisch geworden, beschließt der Gründervater - Oberbürgermeister - Adlige von eigenen Goldes Gnaden, unter allem einen Strich zu ziehen, die Kultur der Wesen nebst Expartner auszulöschen und die Geschöpfe demnächst in dem Ort zu züchten. Die Stadt ist also auf dem Blut einer fremden Spezies gebaut (vielleicht doch mit Fluch?).
              
    - Erreichen der wirtschaftl. Unabhängigkeit
              - evtl. Konflikt mit feindlich gesonnenem Volk; Streit wg. Gebietsansprüchen
              - bisher bester/beliebtester/ruhmreichster etc. Herrscher der Stadt wird ermordet u. Verdacht fällt auf Handelspartner
              - evtl. Kampf um das, was die Stadt groß gemacht hat (z. B. Geheimnis der Krint-Zucht)
              - 
    Auszüge aus Silbenprinz' Sammlung:
    -die Eroberung der Stadt durch Tabalon. (SilbenPrinz) Da gibt es allerdings schon eine Mauer. Wer hat also die Mauer gebaut?
     
    Hier weitere Vorschläge, was in euren Geschichten als Stadtentwicklung mit hineingewoben werden könnte. Sie sind nur Hintergründe (Unser Stadtentwicklungsleitfaden, an dem ihr auch mit gestalten dürft!) vor denen eure Geschichten agieren. z.B. Jemand mauert Arbeiter in die Stadtmauer, die dann später dort spucken. Lasst euch was einfallen.
     
    -Tabalon und nach ihm sein Sohn oder weitere Nachfahren gründen einen Hafen, eine Werft, bauen eine Fahrrinne für die Flotte. (Hier ist viel Raum für Geschichten.
     
    -Eine zweite Stadtmauer, die Stadt wird größer, Kanäle oder Aquädukte wurden vorgeschlagen, auch der Friedhof wächst. Schätze es gibt nicht nur Wasserbestattungen, sondern auch einen gruseligen Friedhof. Raum für Geschichten!
     
    - Wer baut in seiner Geschichte die Burg oder das Schloss und warum?
     
    - Ein Herrscher könnte ermordet werden. Warum auch immer.
     
    - Die Stadt kann teilweise abbrennen und neu aufgebaut werden
     
    - Die Ernte kann mal schlecht ausfallen und es kommt zu Unruhen.
     
    - ein oder mehrere reiche Bürger versuchen den Herrscher zu entmachten
     
    - Jemand ruft eine Räterepublik aus
     
    - Es kommt zu einem Aufstand der Frauen, die ja unterdrückt werden.
     
    - Piraten fallen in der Stadt ein
              - evtl. ein Komet als Vorbote kommenden Unheils
             - Untergang der Stadt:
    Earl Gray:
    Stadtuntergang - Earl Grey
     
    Es gibt Magie in unserer Welt, die von den Magiern verwendet werden kann. Sie kommt besonders in dem Wasser dieses Flusses vor. Weil das Flusswasser so magiehaltig ist ist das gesamte Gebiet um das Delta herum, in dem das Wasser vom Fluss mit ins Grundwasser sickert und so schön verteilt wird, auch magiehaltiger als der Rest des Landes. Weil Magie im Wasser ist, kommt es auch in die Pflanzen und Tiere. Darum wachsen da die Bäume und die Krint, die die Magie zum Leben brauchen.
    Jetzt: Es gibt auch normale Menschen, also keine Magier oder so, die einfach etwas sensibler sind und diese Magie spüren können. So ganz leicht unterbewusst wissen sie, dass es sie gibt, ohne sie verwenden zu können. Die (und dann eigentlich auch die Magier) nehmen die hohe Konzentration an Magie in dem Fluss war und fangen an, an einen Flussgott zu glauben, nennen wir ihn mal Kevin. Sie beten zu ihm bei allem, was irgendwie mit Wasser zu tun hat oder so.

    Ich hatte daran gedacht in der Geschichte einen kleinen Jungen vorkommen zu lassen, der für die Magie sensibel ist und die Überschwemmung (eventuell vorher sieht, aber nur vielleicht) erstmal überlebt und dann als Strafe für die Krintjagd und so weiter interpretiert. Er spürt intuitiv dass Kevin seine Kinder die Krint liebt und darum die Stadt untergehen lässt.
    Jetzt kann man das so machen, dass man Kevin als eine existierende Macht anerkennt, die aktiv strafend eine Flut herbeischafft; das kann man denke ich als ausgleichende Magie annehmen, ohne ein in dem Sinne denkendes Wesen haben zu müssen.

    Ob der kleine Junge einfach nur ein religiöser Spinner (böse ausgedrückt) ist, der halt an seinen Gott glaubt und ihn dafür verantwortlich macht oder doch recht hat, könnte man offen lassen und es dem Leser selbst überlassen, an was er glauben will.
              - weitere Ideen zum Untergang: Stadt wird ein Königreich; Krints zetteln Aufstand an, vertreiben die Einwohner und die Stadt verfällt 

     
    --> Geografie, Flora, Fauna etc.: (optional wählbar)
              - Pflanzen
              - weitere Orte
              - Götter
              - Tiere und sonstige Lebewesen
     

    --> Rohfassungen: 
          mögliche chronol. Reihenfolge: 
          1.) "Ein Fundament aus Blut und Tränen" (Formorian)
          2.) "Wasserleuchten" (Senuvet)
          3.) "Magische Feuer" (Silbenprinz)
          4.) "Kriegsballade" (KarsusLiro)
          5.) "Verbrecherjagd beim Tempelbau" (Enki)
         



    Abschließend:
     
    - Ich weiß, dass ich sehr viel außen vor gelassen habe, aber das war Absicht. Es soll nicht bedeuten, dass
    die hier nicht erwähnten Ideen nicht gut wären, aber da es sich um eine Zusammenfassung zwecks Über-
    sichtlichkeit der wichtigsten Eckpunkte handelt, muss eben das eine oder andere unerwähnt bleiben.

    - Entscheidend ist, dass wir 
       a.) die halbwegs chronologische Entwicklung einer Stadt erzählen und zwar von der Gründung bis zum Untergang
       b.) versuchen, die einzelnen Geschichten so zu verfassen, dass man sie in den Zeitstrahl integrieren kann
       c.) keine Aneinanderreihung von Geschichten schreiben, die alle zur gleichen Zeit spielen - eine zeitliche Entwicklung
            muss erkennbar sein.
     
    - Sollte es Vorschläge, Änderungswünsche etc. geben, so bitte ich darum, mir diese per PN zukommen zu
    lassen. Ich werde dann ggf. die Liste ändern/ergänzen. Bitte keine Vorschläge in den Thread hier posten, 
    sonst wird's wieder unübersichtlich. Danke.   sunny

    - Außerdem bedanke ich mich bei all denjenigen, die bereits hilfreiche Listen, Zusammenfassungen etc. erstellt haben. 
    Das hat mir die Arbeit enorm erleichtert.  I love you


    Zuletzt von Cassandra am Di Sep 16, 2014 11:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr Nov 17, 2017 11:42 pm